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Lymphdrainage und Ödemtherapie

Im Gegensatz zur Lymphdrainage, die zu rein kosmetischen Zwecken durchgeführt wird, richtet sich die Therapeutische Lymphdrainage und Ödemtherapie an Menschen, die Schwellungen durch Flüssigkeitsansammlungen (Ödem) am ganzen Körper oder an Körperteilen haben.

Diese Schwellungen, häufig an Armen und Beinen, können plötzlich auftreten, durch langjährige Venenschwäche (Krampfadern) oder nach Knochenbrüchen, Operationen, etc. entstehen. Manche Ödeme müssen ganz oder teilweise  mit Medikamenten behandelt werden – aber bei weitem nicht alle.

An den Spezialkliniken für Lymphdrainage unterscheidet man ca. 24 verschiedene Arten von Ödemen. Nur ein Drittel dieser Ödeme muss ausschließlich mit Medikamenten oder Diäten behandelt werden. Sechzehn Arten können mit der Therapeutischen Lymphdrainage, Kompressionsbandagen und gezieltem Intervalltraining ohne Verabreichung von Medikamenten behandelt werden.

Die wichtigsten Ödemursachen sind:

  • Funktionsuntüchtige Lymphgefäße
  • Erkrankungen der Venen
  • Knochenbrüche
  • Operationen
  • Folgeschäden nach Entfernung oder Bestrahlung von Lymphknoten

In all diesen Fällen kann durch Therapeutische Lymphdrainage die Ödembelastung mit großem Erfolg behandelt werden. Eine weitere Behandlungsmöglichkeit stellt die Anregung der körpereigenen Entgiftungsfunktion beim Heilfasten dar, bei der die Ausscheidung der Schlackenstoffe aus dem  Bindgewebe und anschließend aus dem Darm gefördert wird. Gleichzeitig  ergibt sich durch die langsam rhythmische Behandlungsart ein positiv beruhigender Einfluss  auf das vegetative Nervensystem bei stressbedingten Problemen.